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Randersacker
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Contents
⢠Geographie
⢠Geologie
⢠Geschichte
⢠Eingemeindungen
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Marktgemeinderat
⢠Wappen
⢠Gemeindefinanzen
⢠Bauwerke
⢠Museen
⢠Sport
⢠Weinbau
⢠Verkehr
⢠Bildung
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geographie
Geografische Lage
Der Ort liegt am westlichen Maindreieck, dem sogenannten Wßrzburg-Ochsenfurter Maintal, und grenzt an die Wßrzburger Stadtteile Frauenland, Sanderau, Heidingsfeld und Heuchelhof sowie an die Gemeinden Gerbrunn, Theilheim und Eibelstadt. Randersacker ist ein bekannter fränkischer Weinort. Der Randersackerer Ortskern ist etwa vier Kilometer von der Wßrzburger Innenstadt entfernt.cite-ref-2[2]
Gemeindegliederung
⢠Randersacker (Hauptort)
⢠Lindelbach (Pfarrdorf)
Es gibt die Gemarkungen Lindelbach und Randersacker.
Geologie
Randersacker war ehemals im Zentrum der dichtesten Steinbruchregion Europas. Der dort bis Mitte des 20. Jahrhunderts abgebaute Quaderkalk entstand vor etwa 220 Millionen Jahren als Ablagerung im Muschelkalkmeer des Trias. Durch die Auffaltung der Alpen und die Verschiebung der oberen Erdschichten wurde der verfestigte Kalk in regelmäĂige WĂźrfel und Quader zerklĂźftet. Praktisch auf allen HĂśhenzĂźgen um Randersacker befinden sich die ehemaligen SteinbrĂźche. Das Naturdenkmal Steinbruch am Schlossplatz (Gemeindeteil Lindelbach) ist von ausgesucht landschaftlicher SchĂśnheit und geologischer Attraktivität. Dort kann die ZerklĂźftung des Quaderkalks anhand eines Ăźberdimensionalen Schachbretts â der Lindelbacher âUrmeersohleâ â beispielhaft als bestens ablesbare geologische StĂśrung (Flexur) besichtigt werden. Den welteinmaligen Quaderkalk â so die Geologen â gibt es nur zwischen Rothenburg ob der Tauber und WĂźrzburg.cite-ref-5[5]
Geschichte
Bis zur GemeindegrĂźndung
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Randersacker im Jahr 1123, allerdings berichtet die WĂźrzburger Markbeschreibung vom 14. Oktober 779 weitaus frĂźher Ăźber die Grenzverhältnisse Randersackers. Darin wird ein Weingarten auf dieser Grenze genannt, so dass dies als erster Nachweis von Weinbau auf Randersackerer Gemarkung angesehen wird. Im Jahr 1979 feierte Randersacker als Weinort sein 1200-jähriges Jubiläum mit einem groĂen Festumzug aller Vereine, ZĂźnfte und Kapellen.
Die Schreibung des Ortsnamens variiert in den Quellen: 1219 âvilla Randersachereâ, 1222 âRandesackerâ, 1244 âRandesacherâ, 1259 âRandersachereâ, 1369 âRansackerâ, 1377 âRanszackerâ, 1440 und bis heute âRandersackerâ. Randersacker erhält durch den WĂźrzburger FĂźrstbischof Gottfried IV. Schenk von Limpurg am 4. Juni 1451 eine Ratsverfassung und das Marktrecht. Dieses Recht wird am 27. Juli des gleichen Jahres durch KĂśnig Friedrich III. (ab 1452 Kaiser) das Marktrecht bestätigt.cite-ref-6[6] Daran erinnert der jährlich im Oktober stattfindende Fischmarkt auf dem Flecken.
Randersacker war zwar weitgehend im Besitz des Hochstifts WĂźrzburg. Zu den kuriosesten Episoden der Ortsgeschichte gehĂśren aber das 16. und 17. Jahrhundert. In dieser Zeit war der Ort konfessionell geteilt, der sogenannte MĂśnchshof, seit um ca. 1200 Hof des Zisterzienserklosters Heilsbronn, kam 1578 in den Besitz der evangelischen Markgrafen von Ansbach. Alle Feste wurden wegen der unterschiedlichen Umstellung auf den Gregorianischen Kalender zweimal gefeiert.
Als Teil der Kellerei Eibelstadt, Randersacker und Theilheim des Hochstiftes WĂźrzburg fiel Randersacker bei der Säkularisation 1803 an Bayern und wurde dem Landgericht Ochsenfurt zugeordnet. Im Frieden von PreĂburg (1805) kam es mit dem Hochstiftsgebiet an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des GroĂherzogtums WĂźrzburg, mit dem es 1814 an Bayern zurĂźckfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1975 die Gemeinde Lindelbach eingegliedert.cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-7-0[7]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 1991 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 3292 | 3259 | 3378 | 3507 | 3644 | 3580 | 3513 | 3423 | 3400 | 3403 | 3441 |
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 3592 auf 3387 um 205 Einwohner bzw. um 5,7 %. Quelle: BayLfStat
Politik
BĂźrgermeister
Bßrgermeister war seit der Kommunalwahl 2008 Dietmar Vogel, Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG). In der Sitzung vom 28. Mai 2008 wurden Heiko LÜrner zum Zweiten Bßrgermeister und Matthias Henneberger zum Dritten Bßrgermeister gewählt.cite-ref-8[8]
Am 1. Februar 2017 trat Dietmar Vogel von seinem Amt als Bßrgermeister zurßck. Er kam damit einem Amtsenthebungsverfahren zuvor, das die Landesanwaltschaft im September 2016 gegen ihn eingeleitet hatte. Vogel war zuvor wegen Untreue rechtskräftig verurteilt worden, weil er sich fßr nicht genommenen Urlaub 25.000 ⏠aus der Gemeindekasse genommen hatte. Als Nachfolger wurde am 7. Mai 2017 der parteilose Michael Sedelmayer mit 69,5 % der gßltigen Stimmen gewählt.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10] Die Wahlbeteiligung lag bei 67,6 %. Sedelmayer trat das Amt am 12. Mai 2017 an, seine Amtszeit läuft bis 11. Mai 2023. Die Wiederwahl fßr eine zweite Wahlperiode erfolgte im März 2023, mit 94 % aller abgegebenen Stimmen.cite-ref-11[11]
Marktgemeinderat
Die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 fßhrte bei einer Wahlbeteiligung von 68,07 % zu folgendem Ergebnis:cite-ref-12[12]
| Liste | Stimmenanteil | Sitze | +/â |
|---|---|---|---|
| CSU | 31,74 % | 5 | Âą 0 |
| Unabhängige Wählergemeinschaft | 20,91 % | 3 | - 2 |
| Aktive BĂźrgerschaft/ ĂDP | 19,94 % | 3 | + 1 |
| GrĂźne | 15,64 % | 3 | +3 |
| SPD | 11,78 % | 2 | - 1 |
| Lindelbacher Liste | nicht mehr beworben | 0 | -1 |
Wappen
Gemeindefinanzen
Gemeindepartnerschaften
Eine Gemeindepartnerschaft besteht seit dem 10. September 1992 mit der Gemeinde Vouvray im DĂŠpartement Indre-et-Loire in Frankreich, wie Randersacker eine Weinbaugemeinde.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Bauwerke
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmäler in Randersacker
Balthasar Neumanns Gartenpavillon
Der wohlproportionierte Pavillon wurde von dem groĂen Barockbaumeister Johann Balthasar Neumann um 1750 errichtet. Seine private Residenz und zugleich sein kleinstes Bauwerk ist im ursprĂźnglichen Bestand und allen historischen Schichten bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Mit schiefergedeckter Welscher Haube, kupfernen Firstvasen, eingezogenen Ecken und Pilasterkapitellen krĂśnt das Gartenhäuschen die ehemalige Dorfmauer. Alle MaĂverhältnisse basieren auf dem Goldenen Schnitt. Die Baumaterialien sind WĂźrzburger Werksandstein und Randersackerer Muschelkalk.
Pfarrkirche Sankt Stephanus
Die spätromanische Hallenkirche St. Stephanus, die auch eine Kirchenburg bildete, erweiterte Fßrstbischof Julius Echter von Mespelbrunn Ende des 16. Jahrhunderts zur dreischiffigen Basilika. Die Fassaden zeigen Stilelemente der Gotik, Renaissance, des Juliusstils und Barocks. Glanzpunkte der barocken Innenausstattung sind ein schÜner Taufstein von 1605, die Urbanus-Bßste (Riemenschneiderschule), Heiligenfiguren von Balth. Esterbauer, der Tabernakel von Peter Wagner und zwei Altarbilder Oswald Onghers.
Zehnthof
Diese Hofanlage war bis ins 19. Jahrhundert mit acht Volutengiebeln bestĂźckt. Im DreiĂigjährigen Krieg wurden die Gebäude trotz Schutzbrief der kaiserlichen Piccolomini geplĂźndert. Aus dieser unsicheren Zeit ist ein besonderes Asylrecht Ăźberliefert. Wer den Torknauf anfassen konnte, war drei Tage vor Verfolgung sicher. Das Anwesen ging vor 1641 an das Domkapitel. Im Zehnthof grĂźndete 1921 der EhrenbĂźrger Ludwig Schmitt die Winzergenossenschaft. Die älteste Weinzehnttafel Frankens von 1332/33 schmĂźckt das Torhaus, Inschrift: âANNO D(OMI)NI MCCC / XXXII DUCENTE (E)T / SEXAGINTA KAR/RATE / VINI AD / HANC CURIAM / PRO DECIMA CE/DEBANT ANNO V/ERO TERCIO DE/INDE SUBSEQU/ENTE / DUODECIM / TANTUM KARAT(E)â. Wappentafel von 1624 am Torhaus: Domkapitel, Dompropst Konrad Friedrich von ThĂźngen und Domdekan Georg von Wiesenthau; tiefer von Neustetter gen. StĂźrmer und von Guttenberg und noch zwei weitere Wappen. Wenige Jahre ältere Wappentafel am Treppenturm des Hauptgebäudes: Domkapitel, Dompropst Johann Gottfried von Aschhausen, Domdekan Konrad Friedrich von ThĂźngen; kleine Wappen: von Lichtenstein und von der Tann.
MainbrĂźcke
Die 1913 eingeweihte MainbrĂźcke war eine rund 200 Meter lange BogenbrĂźcke mit vier Ăffnungen. Der grĂśĂte Bogen Ăźberspannte mit 63 Meter lichter Weite den Main. Die BrĂźcke bestand aus Beton, der mit Muschelkalk verkleidet war. Am 1. April 1945 sprengten deutsche Pioniere das Bauwerk.cite-ref-15[15] Ein Wiederaufbau erfolgte nicht. Die BogenbrĂźcke wurde zu den 100 schĂśnsten BrĂźcken der Welt gezählt.cite-ref-16[16] Seit 2012 erinnert eine Gedenktafel an den noch vorhandenen Fundamentresten und einem wiederaufgebauten Geländer der ehemaligen BrĂźckenrampe an die MainbrĂźcke.
Kulinarische Spezialitäten
In Randersacker gibt es Ăźber 17 selbstvermarktende WeingĂźter.cite-ref-17[17] Unter diesen die WeingĂźter StĂśrrlein Krenig und Schmittâs Kinder im Verband Deutscher PrädikatsweingĂźter.
Museen
Die Winzer- und Fischerstuben sowie das Steinhauermuseum sind im MĂśnchshof untergebracht. Dokumentiert werden die Ăźber Jahrhunderte wichtigsten Gewerbezweige des Marktes. Besonders anschaulich präsentiert sich das Steinhauermuseum mit seinen alten Gerätschaften und historischen Werkzeugen. Zu besichtigen sind der Nachbau einer Urmeersohle, das Modell eines Derrick-Krans, Skulpturen, Muschelkalkfossilien, ein âSteehawerâ-Arbeitsplatz und einige RĂśhrensteine, die als Exportschlager des 18. und 19. Jahrhunderts bis nach Holland exportiert wurden.cite-ref-18[18]
Sport
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschlieĂlich Land- und Forstwirtschaft
Im Jahr 2020 gab es nach der amtlichen Statistik in der Gemeinde 395 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von der WohnbevÜlkerung standen gleichzeitig 1331 Personen in versicherungspflichtiger Tätigkeit, so dass die Zahl der Auspendler um ca. 900 hÜher war als die der Einpendler.
Wirtschaftszweige
Wichtigste Wirtschaftszweige waren in der Vergangenheit durch Lage im Maintal der Weinbau und die Fischerei. Darßber hinaus gilt Randersacker als Wiege des Muschelkalkabbaus. Bis in die 1950er Jahre war dieses Gebiet die am dichtesten befÜrderte Steinbruchregion Europas. Durch die Lage am Main konnte Randersacker den besonders festen und daher als Baustein prädestinierten sogenannten 'Quaderkalk' hervorragend vermarkten. Zahlreiche Bauwerke sind aus diesem Baustoff (z. B. Alte Mainbrßcke Wßrzburg, Olympiastadion Berlin).
Durch diesen regional natßrlich vorkommenden Rohstoff ist auch die Bildhauerei in Randersacker fest verwurzelt. Viele Häuser weisen auch heute noch die alten Steinmetzzeichen und Skulpturen an den Fassaden auf.
Weinbau
Heute sind der Weinbau und der Tourismus die wichtigsten Wirtschaftszweige des Marktfleckens. Bekannt sind alle fränkischen Weinlagen des Ortes (von Norden nach SĂźden): Teufelskeller (28 ha), PfĂźlben (22 ha), Lämmerberg (15 ha), Marsberg (41,3 ha), Sonnenstuhl (50 ha), Dabug (zum Teil in Lindelbacher Gemarkung, 19,5 ha), sowie die GroĂlagenbezeichnung âEwig Lebenâ, die alle Einzellagen auĂer Dabug umfasst. Randersacker nennt sich âPremium Weinortâ, was angesichts einer unĂźbertroffenen Dichte an SpitzenweingĂźtern und bester geologischer und klimatischer Voraussetzungen fĂźr Weine von Weltklasse gerechtfertigt ist.
Erfolge konnten die in Randersacker ansässigen Weingßter auch bei den renommierten Weinwettbewerben der letzten Jahre erzielen:
⢠Schmittâs Kinder wurde als erstes deutsches Weingut Ăźberhaupt 2008 und 2009 zweimal in Folge der âGerman Wine Producer of the Yearâ bei dieser inoffiziellen Wein-Weltmeisterschaft (IWSC London)cite-ref-22[22]
⢠Armin StĂśrrlein gewann in Wien bei der awc den Titel âWhite wine of the year 2009â mit dem 2007er Randersackerer Sonnenstuhl WeiĂer Burgunder GroĂes Gewächsâ.cite-ref-23[23]
⢠Die goldene Rebschere fßr den besten Silvaner in der Premiumklasse ging 2009 an das Weingut Arnoldcite-ref-24[24]
⢠Arnold erhielt auch den Titel Best of Gold 2010 mit einem Silvaner Kabinett trocken.cite-ref-25[25]
⢠Eines der Ăźberregional extrem raren WeingĂźter, das nur durchgegorene, also fast ausschlieĂlich trockene, nicht angereicherte Weine erzeugt, ist das Weingut Trockene Schmitts, eine Fusion der ehemaligen WeingĂźter Bruno Schmitt und Paul Schmitt.
Seit 2016 gibt es im Martinshof direkt am Kirchplatz gelegen auch eine kleine KaffeerĂśsterei. Als Besonderheit gilt der Barrique-Kaffee, der durch Lagerung des Rohkaffees in einem Weinfass entsteht, bevor er gerĂśstet wird.
Verkehr
Bekannt ist Randersacker auch durch die Autobahnausfahrt âWĂźrzburg/Randersackerâ der A 3, die an einem staugefährdeten Autobahnabschnitt liegt und daher häufiger im Verkehrsfunk zu hĂśren ist. Die MainbrĂźcke der Autobahn wurde in den Jahren 2007 bis 2011 durch einen Neubau ersetzt.cite-ref-26[26]
Die BundesstraĂe 13 fĂźhrt nach Fertigstellung der Ortsumgehung im Jahr 2002 zwischen Mainvorland und Altort in landschaftsangepasster Weise an Randersacker vorbei. Auf HĂśhe Randersacker zweigt von der B13 eine StaatsstraĂe nach Kitzingen ab.
Randersacker liegt am Fränkischen Marienweg und am Main-Radweg, einem Radfernweg. Im Sommer 2008 erhielt der Main-Radweg als erster deutscher Radweg 5 Sterne vom ADFC.cite-ref-27[27] Per Fahrrad lässt sich durch die Anbindung des Main-Radwegs ßber den Gaubahnweg auch das tauberfränkische Wegenetz bis Rothenburg ob der Tauber erreichen.
Der Main flieĂt als BundeswasserstraĂe an Randersacker vorbei. Die Staustufe Randersacker produziert Strom aus Wasserkraft. FĂźr die wandernden Fische wurde als Steighilfe um diese Staustufe und das Wasserkraftwerk der erste Umgehungsbach des beschifften Main gebaut. Ende 2007 in Betrieb genommen erfolgte die Einweihung am 7. Juli 2008.cite-ref-28[28]
FĂźr die Personenschifffahrt gibt es einen Schiffsanleger am Mainparkplatz. anleger-persoâ49.758719.97758 Ein gewerblicher GĂźterumschlag ist bei Mainkilometer 256,5 rechts an der Umschlagstelle Beuschlein mĂśglich. umschlagstelle-beuschleinâ49.764559.96001 Diese liegt bereits unterhalb der Staustufe Randersacker an der Haltung WĂźrzburg auf einer HĂśhe von 169 m Ăź. NN. Umgeschlagen werden dort hauptsächlich Baustoffe wie Sand, Kies und Schotter.
Bildung
Im Jahr 2021 gab es in der Gemeinde folgende Einrichtungen:
⢠drei Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 236 genehmigten Plätzen und 216 betreuten Kindern
⢠eine Volksschule mit fßnf Lehrkräften und 101 Schßlerinnen und Schßlern in fßnf Klassen
SĂśhne und TĂśchter
⢠Gottfried Behm (1636â1674), Ordensgeistlicher und Astronom
⢠Sebastian Englerth (1804â1880), EhrenbĂźrger und Weinbaupionier; GrĂźnder der ersten Weinbauschule Frankenscite-ref-30[30] und ZĂźchter der weiĂen Rebsorte âBukettraubeâ.
⢠Adam RĂśder (1869â1935), BĂźrgermeister und Reichstagsabgeordneter, BVP
⢠Erika Groth-Schmachtenberger (1906â1992), Fotografin und Autorincite-ref-31[31]
⢠Hans Schädel (1910â1996), Architekt und Dombaumeistercite-ref-32[32]
⢠Herbert Haas (1934â2011), Architekt, Kreisheimatpfleger, Autor und Kommunalpolitiker (ĂDP)
⢠Marlene MĂźller-Haas (* 1948), Ăbersetzerin
Literatur
⢠Johann Kaspar Bundschuh: Randersacker. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: NiâR. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 418â419 (Digitalisat).
⢠Georg Paul HÜnn: Ransacker. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 151 (Digitalisat).
⢠Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. fĂźr Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 416â432 (Volltext [Wikisource] â Erstausgabe: Beck, NĂśrdlingen 1879).
⢠Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch fĂźr den Unter-Mainkreis des KĂśnigreichs Bayern. Sartoriusâsche Buchdruckerei, WĂźrzburg 1830, OCLC 248968455, S. 370 (Digitalisat).
⢠Joseph Anton Oegg: Geschichtliche Darstellung der Blatternepidemie zu Randersoker mit einigen Bemerkungen Ăźber die in WĂźrzburg beobachteten Blattern und den darĂźber herrschenden Meinungen. In: Journal der practischen Heilkunde. Hrsg. von Christoph Wilhelm Hufeland. Band 63, November 1826, S. 68â103, und Dezember 1826, S. 45â67.
Weblinks
Commons
: Randersacker
â Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Randersacker
â ReisefĂźhrer
⢠Markt Randersacker
⢠Randersacker: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fßr Statistik (PDF; 1,1 MB)
⢠Kirche Sankt Stephanus von innen gesehen â interaktives 360-Grad-Panorama
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen â Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern â Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-22. â Randersacker im BayernAtlas
cite-note-33. â Gemeinde Randersacker in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 8. Juli 2020.
cite-note-44. â Gemeinde Randersacker, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂźr Digitales, abgerufen am 4. Dezember 2021.
cite-note-55. â Museumssteinbruch Lindelbach
cite-note-66. â Universität WĂźrzburg, Lehrstuhl fĂźr Fränkische Landesgeschichte: Datenbank zu Fränkischen Marktorten: Randersacker. In: Historisches Unterfranken. Abgerufen am 17. September 2025.
cite-note-gemeindeverzeichnis1970bis1982-77. â Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂźr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂźsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 755 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-88. â Bericht Ăźber die Sitzung des Marktgemeinderates vom 28. Mai 2008 im Amtsblatt des Marktes Randersacker: [1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.randersacker.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 926 kB)
cite-note-99. â https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/buergermeisterwahl-in-randersacker-voraussichtlich-ende-mai-art-9484549
cite-note-1010. â Wahlergebnisse vom 7. Mai 2017 in der Mainpost, abgerufen am 5. Juni 2017
cite-note-1111. â o. V. (Redaktion Main-Post): 94 % fĂźr Michael Sedelmeyer, Main-Post (Regionalausgabe WĂźrzburg-Land), 17. März 2023, S. 30.
cite-note-1212. â Gemeinderatswahl 2020, abgerufen am 8. Juli 2020
cite-note-wappen-132. Wappen von Randersacker in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
cite-note-1414. â Haushaltssatzung im Amtsblatt des Marktes Randersacker@1@2Vorlage:Toter Link/www.randersacker.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 926 kB)
cite-note-1515. â Manuela GĂśbel: Das Ende einer kĂźhnen SchĂśnheit. In: Mainpost. 22. November 2012
cite-note-1616. â Paul Bonatz, Fritz Leonhardt: BrĂźcken. Karl Robert Langewiesche Verlag, KĂśnigstein im Taunus 1951
cite-note-1717. â randersacker.de
cite-note-1919. â Sportgemeinschaft Randersacker 1869 e. V.: Website.
cite-note-2020. â Schmitt`s Kinder: Website.
cite-note-2121. â Results & Trophies (Memento vom 31. Juli 2010 im Internet Archive) auf www.iwsc.net
cite-note-2222. â producer trophies (Memento vom 7. Dezember 2009 im Internet Archive) auf www.iwsc.net (im Internet Archive)
cite-note-2323. â Beeindruckende fränkische Winzererfolge in Wien: Bester trockener WeiĂwein aus Franken auf www.rebeundwein.de
cite-note-2424. â Rekordbeteiligung beim Internationalen Silvaner-Wettbewerb: Drei Goldene Rebscheren nach Franken auf www.rebeundwein.de
cite-note-2525. â Preisverleihung âBest of Gold 2010â (Memento vom 6. August 2010 im Internet Archive) auf www.frankenwein-aktuell.de
cite-note-2626. â Info der Autobahndirektion zum Ausbau der BAB 3 (Memento vom 5. Juli 2010 im Internet Archive)
cite-note-2727. â Die stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC, Heidi Wright, Ăźbergab am 26. August 2008 in Randersacker bei WĂźrzburg die entsprechende Urkunde an den Tourismusverband Franken: [2]
cite-note-2828. â Informationen zum Umgehungsgerinne: [3]
cite-note-2929. â Wolfgang Wegner: SchĂśnheintz, Jakob. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1305.
cite-note-3030. â Von der âKĂśniglichen Wein-, Obst- und Gartenbauschuleâ zur âInternet-Fachschuleâ (Memento vom 23. Juni 2006 im Internet Archive) (im Internet Archive)
cite-note-3131. â Erika Groth-Schmachtenberger â Lebenslauf, Aufsatzkopien, Zeitungsartikelnachweise unter anderem seit 1970:[4]
cite-note-3232. â Zum Werk von Hans Schädel